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Donnerstag, 17. März 2016

Siegfried Lenz 90. Geburtstag

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz 90. Geburtstag jährt sich am 17. März. Lenz gehört zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Der im ostpreussischen Lyck geborene Siegfried Lenz hat ein Leben geführt hat, um davon zu erzählen.

Lenz ist einer der letzten großen Geschichtenerzähler, ein stilsicherer Traditionalist, ein schriftstellerisches Urgestein, das ganz der Kraft des Erzählens vertraut und zum "Meister der kleinen Tragödien" avancierte.

Ein Schriftsteller ist ein Mensch,
der niemanden zwingt,
das zu sein, was er ist.
Siegfried Lenz

Sein wichtigstes Werk ist der in viele Sprachen übersetzte und verfilmte Roman "Deutschstunde" (1968) über die Nazizeit und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff. Er erzählt die Geschichte eines Dorfpolizisten, der nur seine Pflicht tut, aber sich darin verheddert. Seit dem Welterfolg "Deutschstunde" im Jahre 1968 gehört Siegfried Lenz zu den großen Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur. der aus Ostpreußen stammende und in Hamburg lebende Autor wäre heute 90 Jahre alt geworden.


Er schreibe, um die Welt zu verstehen, hat Siegfried Lenz einmal gesagt. Sein Interesse an den Menschen, seine Neugierde und seinen Fleiß hat er sich bis heute bewahrt. "Weitermachen ist das Prinzip", erklärt der Autor. "Voller Zufriedenheit darüber, dass du die Möglichkeit hast, weiter zu schreiben. Was ja auch nicht selbstverständlich ist. The fight goes on."

Deutschstunde

Weltweit bekannt wurde Siegfried Lenz 1968 mit seinem Roman "Deutschstunde". Das Buch erzählt vom Konflikt zwischen einem fanatischen Polizisten und einem unangepassten Maler in Nordfriesland während und nach der Nazi-Zeit. Es ist ein Meisterwerk über falsch verstandene Pflichterfüllung. "Für mich ist die 'Deutschstunde' eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts", so der Schriftsteller. "Es ist ein genauso anspruchsvoller wie einfacher Roman. Man kann nicht anders als sich beim Lesen zu fragen: Wie hätte ich mich damals verhalten? Es ist eine schwierige, eine schmerzhafte Frage." Es ist die große Leistung von Siegfried Lenz, dass er uns dazu bringt, über diese Frage nachzudenken.



Ich brauche Geschichten,
um die Welt zu verstehen.
Siegfried Lenz
Deutschstunde
Deutschstunde
dtv, 9,90
Deutschstunde
Deutschstunde
Welt Edition, 9,95
Die Erzählungen
Die Erzählungen
Hoffmann, 20,00
Schweigeminute
Schweigeminute,
dtv, 7,90


Weblinks:

Begnadeter Geschichtenerzähler - Zum 85. Geburtstag von Siegfried Lenz am 17. März

Der Menschenfreund - Siegfried Lenz zum 85. Geburtstag

Siegfried Lenz: Ein trauriger 80. Geburtstag - Kultur | STERN.DE

Der Überläufer
Der Überläufer
von Siegfried Lenz

Mittwoch, 9. März 2016

»Der Überläufer« ist ein literarischer Schatz


Der Überläufer
Der Überläufer

Dem Hoffmann und Campe Verlag ist mit dem Lenz-Roman »Der Überläufer« ein literarischer Schatz in den Schoß gefallen – den das Hamburger Haus eigentlich gar nicht verdient. Zumindest wenn man auf das Jahr 1952 zurückblickt. Jetzt also erscheint als veritable Überraschung ein unbekannter Roman von Siegfried Lenz. Das Typoskript wurde in einer ordentlich mit »Der Überläufer« betitelten Mappe im Nachlass des Schriftstellers gefunden. Sein gesamtes künstlerisches „Testament“ befindet sich im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar.

Der Roman hat seine eigene Geschichte. Lenz straffte den ersten Teil der Soldatengeschichte und baute den zweiten aus. Im Januar 1952 war die zweite Fassung fertig, und zwar als »Der Überläufer«. Offenbar war genau dieses Thema dem Verlag zu heiß. In der Bundesrepublik wurden noch unglaublich lange Deserteure oder Überläufer stigmatisiert. Lenz selbst war als halbes Kind zur Marine eingezogen worden und bei Gelegenheit desertiert.

Dieses Motiv hatte ihn gepackt. Es gehört wie viele andere Stoffe in seinem Œuvre zu der Frage- und Konfliktstellung Pflicht/ Gehorsam und Ethik/ Menschenrechte. Der Autor beschrieb hellsichtig in seinem zweiten Roman das Tabu »Überläufer«: Als der nach dem Krieg auf dem Bahnhof einen alten Kameraden aus der Wehrmacht trifft, behandelt ihn dieser eigentlich herzensgute Kerl wie ein störendes Ding, das im Weg steht.

Die im Westen grassierende Ablehnung des Kommunismus und der Wunsch Verdrängung des Zweiten Weltkreiges zu Beginn der Wirtschaftswunderzeit hat 1951 dazu geführt, dass Verlag Hoffmann und Campe damals von der geplanten Veröffentlichung absah. Umso ehrenhafter ist es, dass der Verlag die vermeintliche Fehlentscheidung nun im Anhang des Romans darlegt.

Weblinks:

Der Überläufer
Der Überläufer
von Siegfried Lenz


Lenz-Roman „Der Überläufer“ kommt posthum heraus - www.merkur.de

Samstag, 5. März 2016

»Der Überläufer« von Siegfried Lenz

Siegfried Lenz

»Der Überläufer« ist ein bisher unveröffentlichter Roman aus dem Nachlass von Siegfried Lenz (1926–2014). Dieser bisher unveröffentlichte Roman von Siegfried Lenz erscheint mit 65 Jahren Verspätung. 1951 geschrieben, ist der packende Roman »Der Überläufer« der zweite Roman von Siegfried Lenz. Obgleich vollendet und vom Autor mehrfach überarbeitet, blieb er bis heute unveröffentlicht.


»Der Überläufer« erzählt eindrücklich vom Schicksal eines desertierenden jungen Wehrmachtssoldaten am Ende des Zweiten Weltkrieges. Es ist der letzte Kriegssommer, die Nachrichten von der Ostfront sind schlecht.

Der junge Soldat Walter Proska aus dem masurischen Lyck wird einer kleinen Einheit zugeteilt, die eine Zuglinie sichern soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat und. Bei sengender Hitze und zermürbt durch stetige Angriffe von Mückenschwärmen und Partisanen, aufgegeben von den eigenen Truppen, werden die Befehle des kommandierenden Unteroffiziers zunehmend menschenverachtend und sinnlos.

Der Überläufer
Der Überläufer

Die Soldaten versuchen sich abzukapseln: Einer führt einen aussichtslosen Kampf gegen einen riesigen Hecht, andere verlieren sich in Todessehnsucht und Wahnsinn. Und Proska stellen sich immer mehr dringliche Fragen: Was ist wichtiger, Pflicht oder Gewissen? Wer ist der wahre Feind? Kann man handeln, ohne schuldig zu werden? Und: Wo ist Wanda, das polnische Partisanenmädchen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht?





Weblinks:

Der Überläufer
Der Überläufer
von Siegfried Lenz


Freitag, 10. Oktober 2014

Siegfried Lenz gilt als einer der großen deutschen Erzähler

Siegfried Lenz


Siegfried Lenz gilt als einer der großen deutschen Erzähler. Er war nicht ein großer deutscher Erzähler, sondern auch ein großer Deutschland-Erzähler, denn er hat den Deutschen ihre Geschichte erzählt.

Seinen ersten Roman "Es waren Habichte in der Luft" hat er bereits im Alter von 25 Jahren geschrieben. Lenz erzählte Geschichten aus der Perpektive der kleinen Leute, wie dem Dorfpolizisten, der seine Pflicht tut, aber sich doch darüber verheddert und verstrickt.

Lenz war bereits zu Lebzeiten ein Klassiker - ein Heimatautor für die Bundesrepublik, der dem Leser Orientierung gab. Die Kritik war nicht immer milde, doch er wurde von seinem Publikum geliebt und sein Publikum liebte ihn. Seine Bücher verkauften sich wie von selbst und bei jeder neuen Buchveröffentlichung hieß es: "Der neue Lenz ist da."



Ein Schriftsteller ist ein Mensch,
der niemanden zwingt,
das zu sein, was er ist.


Siegfried Lenz

Siegfried Lenz hat stets gegen das Vergessen und Verschweigen im restaurativen Nachkriegsdeutschland angeschrieben. Zusammen mit Heinrich Böll, Günter Grass und Martin Walser hat er, in literarischer Form, an die alltäglichen Verbrechen der Nazi-Zeit erinnert.

Deutschstunde
Deutschstunde
dtv, 9,90
Deutschstunde
Deutschstunde
Welt Edition, 9,95
Die Erzählungen
Die Erzählungen
Hoffmann, 20,00
Schweigeminute
Schweigeminute,
dtv, 7,90



Lenz war nie moralisierend, er erzählte einfach und er erzählte gut. Das war seine Stärke. Lenz’ konventionelle Erzählweise, die an Erzähler des 19. Jahrhunderts erinnert, führte zur Kritik, er sei ein Traditionalist und seine Werke seien „altmodisch“. Marcel Reich-Ranicki belegte Lenz mit dem Prädikat „der gütige Zweifler“.



Ich brauche Geschichten,

um die Welt zu verstehen.


Siegfried Lenz


Der eher leise Erzähler Siegfried Lenz war ein politisch engagierter Schriftsteller, der sich nicht von der Politik vereinnahmen ließ und ein Mann der stets leisen Töne.

Der Schriftsteller wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und Auszeichnungen geehrt, für die höchste Auszeichnung, den Literaturnobelpreis wurde er jedoch nicht vorgeschlagen.

Der leise Erzähler, der Geschichten brauchte, um die Welt zu verstehen, ist nun verstummt, doch sein Werk wird weiterleben.

Blog-Artikel:

Siegfried Lenz wird 85

Siegfried Lenz Autor der Deutschstunde

Dienstag, 7. Oktober 2014

Siegfried Lenz ist tot

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz, einer der großen Schriftsteller und Erzähler der deutschen Nachkriegsliteratur, ist tot. Lenz starb am Dienstag im Alter von 88 Jahren im Kreise der Familie. Er war einer der bedeutemdsten und meistgelesenen Autoren der deutschprachigen Nachkriegsliteratur.

Lenz gilt als einer der großen deutschen Erzähler. Er war nicht ein großer deutscher Erzähler, sondern auch ein großer Deutschland-Erzähler, denn er hat den Deutschen ihre Geschichte erzählt.


Sein Metier war stets die Küstenland und seine Menschen. Sein wichtigstes Werk ist der in viele Sprachen übersetzte und verfilmte Roman "Deutschstunde" (1968) über die Nazizeit und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff. Er erzählt die Geschichte eines Dorfpolizisten, der nur seine Pflicht tut, aber sich darin verheddert.


Foto


Ein Schriftsteller ist ein Mensch,
der niemanden zwingt,
das zu sein, was er ist.
Siegfried Lenz
Siegfried Lenz hat stets gegen das Vergessen und Verschweigen im restaurativen Nachkriegsdeutschland angeschrieben. Zusammen mit Heinrich Böll, Günter Grass und Martin Walser hat er, in literarischer Form, an die alltäglichen Verbrechen der Nazi-Zeit erinnert.

Deutschstunde
Deutschstunde
dtv, 9,90
Deutschstunde
Deutschstunde
Welt Edition, 9,95
Die Erzählungen
Die Erzählungen
Hoffmann, 20,00
Schweigeminute
Schweigeminute,
dtv, 7,90

Der gebürtige Ostpreuße galt aber vor allem als ein Meister der Erzählung. Dafür stehen humorvolle Bände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955) oder "Lehmanns Erzählungen" (1964). Vor zwei Jahren (2011) erschien sein letzter Erzählband "Die Maske".

Lenz war nie moralisierend, er erzählte einfach und er erzählte gut. Das war seine Stärke. Lenz’ konventionelle Erzählweise, die an Erzähler des 19. Jahrhunderts erinnert, führte zur Kritik, er sei ein Traditionalist und seine Werke seien „altmodisch“. Marcel Reich-Ranicki belegte Lenz mit dem Prädikat „der gütige Zweifler“.

Ich brauche Geschichten,
um die Welt zu verstehen.
Siegfried Lenz
Siegfried Lenz war ein Erzähler und Chronist des alten Ostpreußen. Er hat die Vorkriegsstimmung in Ostpreußen wirklich bewusst miterlebt und dank seiner Nüchternheit für die Nachwelt erhalten.

Siegfried Lenz war ein politisch engagierter Schriftsteller, der sich nicht von der Politik vereinnahmen ließ und ein Mann der stets leisen Töne. In der öffentlichen Wahrnehmung war Lenz nie eine Reizfigur wie Grass oder Böll. Er war ein Vertreter der von Sartre geforderten kritischen Literatur, die Mißstände aufdeckt und thematisiert.

In den 1970er Jahren sollte Lenz das Bundesverdienstkreuz erhalten. Er lehnte jedoch mit dem Hinweis ab, dass er Bürger einer Hansestadt sei. Laut Günter Grass war der wahre Grund jedoch, dass auch viele ehemalige Nationalsozialisten den Orden bekommen hatten.

Siegfried Lenz war schon zu Lebzeiten ein Klassiker, den seine Leser geliebt haben. Der Schriftsteller wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und Auszeichnungen geehrt, für die höchste Auszeichnung, den Literaturnobelpreis wurde er jedoch nicht vorgeschlagen.

Der Erzähler, der Geschichten brauchte, um die Welt zu verstehen, ist nun vestummt, doch sein Werk lebt weiter.

Blog-Artikel:

Siegfried Lenz wird 85
 
Siegfried Lenz Autor der Deutschstunde

Samstag, 16. Juni 2012

»Deutschstunde« von Siegfried Lenz

Deutschstunde
Deutschstunde

Weltweit bekannt wurde Siegfried Lenz 1968 mit seinem Roman »Deutschstunde«. Das Buch erzählt vom Konflikt zwischen einem fanatischen Polizisten und einem unangepassten Maler in Nordfriesland während und nach der Nazi-Zeit. Es ist ein Meisterwerk über falsch verstandene Pflichterfüllung.

Mit dem Porträt des von den Nazis verbotenen Malers Emil Nolde schuf Lenz eine Figur von großer Dichte. Er beschreibt in dem Roman die Verquickung von Schuld und Pflicht zur Zeit des Nationalsozialismus in Form einer Schulstrafarbeit des Ich-Erzählers Siggi Jepsen.

"Für mich ist die »Deutschstunde« eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts", so der Schriftsteller. "Es ist ein genauso anspruchsvoller wie einfacher Roman. Man kann nicht anders als sich beim Lesen zu fragen: Wie hätte ich mich damals verhalten? Es ist eine schwierige, eine schmerzhafte Frage."

Sein Roman »Deutschstunde« machte Siegfried Lenz nach dem Krieg zum gefeierten Star des Literaturbetriebs. Durch seinen Erfolgsroman »Deutschstunde« erlangte er sogar weltweiten Ruhm. Unermüdlich präsentierte der Autor seinen Bestseller bei Lesungen, auf Literaturfestivals und Buchmessen.

Weblink:

Deutschstunde
Deutschstunde
von Siegfried Lenz




Freitag, 25. März 2011

Siegfried Lenz Portrait

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, ist einer der bekanntesten deutschen Nachkriegs-Schriftsteller. Lenz zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete.


Seit 1951 lebt Siegfried Lenz als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman "Es waren Habichte in der Luft" gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, dass es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt.


Er schreibe, um die Welt zu verstehen, hat Siegfried Lenz einmal gesagt. Sein Interesse an den Menschen, seine Neugierde und seinen Fleiß hat er sich bis heute bewahrt. "Weitermachen ist das Prinzip", erklärt der Autor. "Voller Zufriedenheit darüber, dass du die Möglichkeit hast, weiter zu schreiben. Was ja auch nicht selbstverständlich ist. The fight goes on."

Weblink:

Siegfried Lenz-Biografie - Biografie dtv-Verlag

Siegfried Lenz gilt als heimatverbundener Autor

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz ist ein heimatverbundener Autor, der in zahlreichen anekdotischen Erzählungen von seiner Heimat Ostpreußen berichtet, wo er 1926 geboren wurde.

Siegfried Lenz war ein Erzähler und Chronist des alten Ostpreußen. In seinem Erzählband "So zärtlich war Suleyken" (1955) werden Menschen in Masuren, Traditionen und Lebensweisen in Schelmenstücken, Märchen und Anekdoten unterhaltsam beschrieben.

Das heitere Werk wurde für das Fernsehen verfilmt, ebenso wie "Der Geist der Mirabelle" (1975). Zu den anekdotischen Erzählungen von seiner Heimat zählt auch das 1971 entstandene Stück "So war das mit dem Zirkus".

Zuvor wurde er im Jahr 1951 gleich mit seinem ersten mehrfach prämiierten Roman "Es waren Habichte in der Luft" bekannt. Darin kommen die Erlebnisse des Autors vom Krieg und der Zeit danach zur Sprache. Sie handeln von seiner Desertation nach Dänemark und vom Widerstand.

Mittwoch, 23. März 2011

Siegfried Lenz Autor der Deutschstunde

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz, geboren 1926 in Lyck Ostpreussen, ist ein deutscher Schriftsteller und einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

Deutschstunde

Sein Roman »Deutschstunde« machte Siegfried Lenz nach dem Krieg zum gefeierten Star des Literaturbetriebs. Durch seinen Erfolgsroman »Deutschstunde« erlangte er sogar weltweiten Ruhm. Unermüdlich präsentierte der Autor seinen Bestseller bei Lesungen, auf Literaturfestivals und Buchmessen.

Von nun an wurden fast alle seine Bücher große Erfolge: Lenz schreibt über seine Kriegserfahrung, die verlorene Heimat Ostpreußen und immer wieder über Menschen in Grenzsituationen. Seine Popularität im Ausland machte ihn fortan zum Botschafter eines neuen, demokratischen Deutschlands.





Deutschstunde
Deutschstunde
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Deutschstunde
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Welt Edition, 9,95
Die Erzählungen
Die Erzählungen
Hoffmann, 20,00
Schweigeminute
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Siegfried Lenz-Dossier - SPIEGEL-Dossier