Sonntag, 17. November 2019

»In Zeiten des abnehmenden Lichts« von Eugen Ruge

In Zeiten des abnehmenden Lichts
In Zeiten des abnehmenden Lichts

Eugen Ruge erzählt in seinem eindringlichen, brillant verfassten Familien-Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts", daß das Licht der Utopie, der sozialistischen Verheißung, abgenommen habe und verwendet in seinem Roman eine Allegorie über die schwindenede Leuchtkraft des real existierenden Sozialismus, welcher Ruge wie ein abnehmendes Licht erschien.

"In Zeiten des abnehmenden Lichts" ist ein großer und eindringlicher Deutschland-Roman über drei Generationen, der ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte erzählt: Von den fünfziger Jahren über das Wendejahr 1989 bis zum Beginn des neuen Jahrtausends reicht dieser Roman einer Familie.

Im Mittelpunkt des Romans stehen drei Generationen unter der Herrschaft des real existierenden Sozialismus: Die Großeltern, noch überzeugte Kommunisten, kehren aus dem mexikanischen Exil in die junge DDR heim, um dort mit viel Idealismus ihren Anteil am Aufbau der neuen Republik zu leisten.

Ihr Sohn, als junger Mann nach Moskau emigriert und später in ein sibirisches Lager verschleppt, tritt die Reise vom anderen Ende der Welt, dem Ural, an. Er kehrt mit seiner russischen Frau zurück in eine Kleinbürgerrepublik, an deren Veränderbarkeit er weiterhin glauben will.

Dem Enkel wird die Wahlheimat von Eltern und Großeltern indes zusehends zu eng - bis er, ausgerechnet am neunzigsten Geburtstag des Patriarchen, in den Westen geht. Die Strahlkraft der politischen Utopie scheint sich von Generation zu Generation zu verdunkeln: Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.



In Zeiten des abnehmenden Lichts






"In Zeiten des abnehmenden Lichts"
von Eugen Ruge



Rowohlt-Verlag,
1. September 2011,
19,95 EUR.

ISBN-13: 978-3498057862


Mittwoch, 13. November 2019

»Der Turm« eine Geschichte aus einem versunkenen Land

»Der Turm« eine Geschichte aus einem versunkenen Land

Uwe Tellkamps Roman »Der Turm« ist ein akkurat gemaltes Sittenbild der Boheme in einem Dresdner Villenviertel. Der bezeichnende Titel »Der Turm« ist dabei eine Anspielung auf den Dresdner Villenvorort "Weißer Hirsch" mit jener Ansammlung verschnörkelter Bürgerhäuser, die wie die Burgen des nachgeahmten Adels, mit Türmen und Zinnen bewehrt sind.

Der Turm Geschichte aus einem versunkenen Land.

»Der Turm« ist ein lebendiges Zeitpanorama am Ende der DDR. Tellkamp erzählt in diesem umfangreichen Gesellschaftsroman mit epischer Breite die Geschichte eines untergehenden Landes anhand der Lebensgeschichte der wohlhabenden Bewohner eines Dresdner Villenviertels. Das Werk ist ein Abgesang auf einen untergehenden Staat.

Der Roman erzählt eine Familiengeschichte über drei Epochen, in der die Politik hineinreicht, so daß das Sittenbild einer Epoche entsteht. Es wird eine Familiengeschichte gespiegelt.

Es sind die letzten sieben Jahre der DDR, die der Autor durchaus detailgetreu in einem opulenten Sittengemälde auferstehen läßt. Schauplatz dieses Gesellschaftsportraits von Tolstoischen Ausmaß ist das Dresdner Villenviertel "Weißer Hirsch" - von jeher  eine Enklave des Bildungsbürgertums und der Gelehrten.

»Der Turm« erzählt eine kunstvoll verschachtelte Familiengeschichte mit einem geradezu überbordenden Romanpersonal. Er lässt Parteibonzen, Lektoren, Schüler, Soldaten, Künstler, Sprösslinge der Nomenklatura, Krankenschwestern, Anwälte und Republikflüchtlinge, Zensoren und Chefärzte auffahren. Diese haben nacheinander ihren genau berechneten Auftritt in diesem Roman.

Sein Zeitpanorama beginnt im Jahre 1982, dem Todesjahr Breschnews und endet punktgenau am 9. November 1989 - dramaturgisch durchaus geschickt - genau mit dem Datum des Mauerfalls.

Samstag, 9. November 2019

»Helden wie wir« von Thomas Brussig


»Helden wie wir« ist ein im Jahr 1995 erschienener Roman von Thomas Brussig. Dieser erzählt in einer amüsanten Variation der deutschen Geschichte von Klaus Uhltzscht, einem angepassten, lächerlichen Held, der ein ganzes Land zum Einsturz gebracht hat. Thomas Brussig, der im Prenzlauer Berg aufgewachsen ist, erzählt die Geschichte des jungen Klaus Uhltzscht und wie er erwachsen wird. Klaus, seinerseits auch Bewohnmer der Stadt Berlin, fühlt sich, mitunter wegen der Mauer, als absoluter Versager.

Er strebt eine Karriere als Top-Agent in der berühmt-berüchtigten StaatsSicherheit (StaSi) an, wird, trotz schließlich doch niedrigerer Position in der Hackordnung jener Organisation, aber privater Blutspender Erich Honeckers. Am wichtigsten ist, dass er be-(ge?!)mächt-igt wurde auf höchst unflätigem Weg die Mauer im Zentrum der urbanen Welt der Hauptstadt nider zu reißen, denn dadurch wird er zu einer wichtigen historischen Persönlichkeit, deren Bedeutung man aber allenorts verkennt.

Der Ich-Erzähler Klaus Uhltzscht behauptet von sich, er allein habe die Berliner Mauer zu Fall gebracht. Auf die Frage eines Reporters der »New York Times«, wie ihm dies gelungen sei, erzählt er seine Lebensgeschichte. Uhltzscht wird am 20. August 1968, dem Tag des Einmarschs der Warschauer-Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei, geboren. Er wächst im Ostteil Berlins auf, wo seine Familie in einer Wohnung direkt gegenüber dem Ministerium für Staatssicherheit lebt.

Von seinem Vater wird Klaus für einen Versager gehalten, die hygienebewusste Mutter tritt seinem erwachenden Interesse am Geschlechtlichen mit einer lustfeindlichen Tabuisierung entgegen. Dabei interessiert sich Klaus nahezuzu ausschließlich für seine sexuelle Entwicklung: Die stete Sorge um sein zu klein geratenes Glied bildet den zentralen Bezugspunkt seiner Existenz.


Als Erwachsener wird Uhltzscht zum gewissenhaften Mitarbeiter der Staatssicherheit und rettet 1989 Erich Honecker durch eine Bluttransfusion das Leben. Während der Demonstrationen am 4. November desselben Jahres stürzt er und verletzt sich an seinem Geschlecht, das sich als Folge der notwendigen Operation immens vergrößert. Am 9. November ist Uhltzscht dabei, als sich Menschenmassen vor dem Grenzübergang an der Bornholmer Straße versammeln und dessen Öffnung fordern.

Er beobachtet die vergeblichen Versuche der Anwesenden, die Grenzbeamten zu überzeugen. Einem plötzlichen Einfall folgend entblößt Uhltzscht sein Glied und nutzt den Moment ungläubigen Staunens bei den Grenzern, um das Gitter aufzustoßen. Nicht das Volk bewirkte die Grenzöffnung, sondern allein Klaus Uhltzscht – so will es der Bericht des Erzählers.

Über das System sagt Uhltzscht, der angepasste, lächerliche Held, der ein ganzes Land zum Einsturz gebracht hat: »Es verunstaltet Menschen; Es brachte sie dazu, zu lieben, was sie hassen mussten: Und dasmit einer Intenstität, dasssiedanciht mnicht mal heute wahrhaben können.«

Jetzt, da auch noch die Mauer durch - man höre und staune - seinen Penis fiel, packt Klaus aus und erzählt von seinem ruhmreichen Leben. Keiner hat bislang frecher und unverkrampfter den kleinbürgerlichen Mief des Ostens gelüftet als Brussig.

»Helden wie wir« wurde von der Kritik als »heiß ersehnter Wenderoman« gefeiert und machte den Autor Thomas Brussig schnell bekannt. Brussig erdichtet darin gekonnt seine eigene Gechichte vom Fall der Mauer. Mit beißender Satire behandelt das Werk Hierarchien und Vorbilder der ehemaligen DDR. Am 9. November dieses Jahres sollten sich die Feierlichkeiten anlässlich des Mauerfalles zum mittlerweile 25. Mal wiederholen.
Nach 25 Jahren wird wohl oder übel einiges in Vergessenheit geraten sein.


Weblink:

Helden wie wir
Helden wie wir
von Thomas Brussig

Samstag, 2. November 2019

»Die Insel Felsenburg« von Johann G. Schnabel

Die Insel Felsenburg
Die Insel Felsenburg

»Die Insel Felsenburg« ist ein Roman von Johann G. Schnabel. Dieses Werk, welches ursprünglich »Wunderliche Fata einiger Seefahrer« hieß und von Ludwig Tieck den geläufigeren Namen »Die Insel Felsenburg« erhielt, gilt als der erste große deutsche Roman des 18. Jahrhundert.

Mit ihm vollzieht sich ein Paradigmenwechsel: An die Stelle des bis dahin vorherrschenden Typus des höfisch-repräsentativen "galanten" Menschen tritt eine Kultur des innerlichen, empfindenden, "redlichen" Herzens, die eine nicht mehr vom Vernünftigen, sondern vom Gefühl her bestimmte neue soziale utopische Gemeinsamkeit anstrebt, wobei das Abenteuerliche und Exotische der Erzählung noch an Motive des barocken Großromans erinnert.

In der von dem Roman Robinson Crusoe (1719) von Daniel R Defoe inspirierten Inselhandlung gründen Schiffbrüchige einen pietistischen Idealstaat, geben ihm ein festes Reglement, bauen eine Gemeinschaft auf und verteidigen sie gegen Angreifer. Dazu kommen Erzählungen von 22 Ausgewanderten, die auf der Insel Zuflucht gefunden haben und als Gegenbild das feudale Europa ihrer Gegenwart beschreiben, als verkommenen Ort voll Grausamkeit, Verrat und Gier.

Die Geschichte spielt auf einem Eiland, das zufällig nach einem dramatischen Schiffbruch entdeckt worden ist und auf dem die Kolonisten im Laufe der Zeit ein "Asyl der Redlichen" errichten. Im Zentrum der Handlung stehen die spannend und farbig erzählten Lebensläufe und Beichten der Inselbewohner. »Die Insel Felsenburg« ist ein großartiges Gemenge von Elementen aus der Tradition der Robinsonade, der Reise- und Abenteuerliteratur, wortgewaltig und labyrinthisch erzählt.

Um 1750, so Arno Schmidt, bestand die Bibliothek des Durchschnittsbürgers im Wesentlichen aus zwei Büchern: Der Bibel und der Insel Felsenburg.

Arno Schmidt schrieb über »Die Insel Felsenburg«: "Ohne jeden Zweifel war das Gedankenspiel von der heilig-nüchternen, selig-arbeitsamen Insel der Freiheit nicht nur für Schnabel selbst ein wichtiges (vielleicht das einzige!) Hilfsmittel zum Überleben in seiner verrückten Zeit und Situation, sondern gleichermaßen für die Millionen seiner Leser: aus wenigen deutschen Büchern hat sich der Untertan mehr Trost geholt als eben aus dieser Insel Felsenburg!"

Literatur:

Die Insel Felsenburg
Die Insel Felsenburg Taschenbuch
von Johann G. Schnabel

Die Insel Felsenburg
Die Insel Felsenburg
von Johann G. Schnabel

Samstag, 26. Oktober 2019

»Quichotte« von Salman Rushdie



Mit einem modernen Don Quijote auf bizarrer Reise durch Amerika, was er dabei erlebt ist beängstigend. Wie Don Quijote kämpft an sein Held gegen die Wirren der Zeit. »Quichotte« von Salman Rushdie ist eine brillante Hommage an Cervantes und ein unverzichtbarer Kommentar zu unseren unsicheren Zeiten. Die Gegenwelt zu Quijotes Traumwelt stellt die Faktizität Amerikas dar. Mit Cervantes und seinem bizarren Helden durch die USA von heute: eine witzige und scharfsinnige Road-Novel.

Salman Rushdies Quichotte ist ein Reisender, der besessen ist von der »unwirklichen Wirklichkeit« des Fernsehens. Er will das Herz der Königin der Talkshows erobern und begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika, um sich ihrer als würdig zu erweisen. Und er schreibt ihr laufend Liebesbriefe, um sie für sich zu gewinnen. Auf dem Beifahrersitz sitzt Sancho, der Sohn, den er sich immer gewünscht hat, aber niemals bekam.


Rushdie nimmt Quichottes Abenteuer mit in die Gegenwart. Die Welt ist für die Reisenden unsicher geworden und gefährlich. Er erzählt dabei auch von Vater-Sohn-Beziehungen, Geschwisterstreitigkeiten, unverzeihlichem Handeln, alltäglichem Rassismus, der Opioid-Krise, Cyber-Spionen, Science Fiction, dem Leben des Mannes, der Quichotte geschaffen hat, und nicht zuletzt vom Ende der Welt. Die Reise endet in New York.



Rushdies Roman ist viel mehr als nur eine Nacherzählung von Don Quijote. Es ist eine Satire auf unsere zeitgenössischen Fake-News, Post-Trumpian-Kulturmomente, in denen sich das Konzept der Realität selbst auflöst. Es ist ein Science-Fiction-Roman, ein Spionageroman, ein Roadtrip-Roman, ein Werk von magischem Realismus. Es ist eine Parabel über den Klimawandel und eine Migrationsgeschichte in einer Ära der Einwanderungsfeindlichkeit. Es ist eine Liebesgeschichte, die sich in ein Familiendrama verwandelt. Charaktere, Erzählungen und Welten kollidieren und zerfallen auf spektakuläre Weise, während Rushdie die Kontrolle über alles behält.

Rushdie erzählt mit leichter Hand, im Stil seines magischen Realismus und schafft unzählige Querbezüge zur Popkultur. Wie er die (Meta-)Ebenen des großen Epos in einem irrwitzigen Finale zusammenführt, zeugt von der ungebrochenen Erzählkunst dieses Weltliteraten.

Literatur:


Quichotte
von Salman Rushdie

Quichotte Weblinks:

Quichotte - Salman Rushdie - www.salmanrushdie.com

Salman Rushdie: Quichotte. C. Bertelsmann Verlag (Hardcover) - www.randomhouse.de

Salman Rushdie on His Latest Novel, “Quichotte”> - www.youtube.de

Montag, 21. Oktober 2019

Jack Kerouac 50. Todestag

Jack Kerouac

Jack Kerouac - eigentlich Jean-Louis Lebris de Kérouac - starb vor 50 Jahren am 21. Oktober 1969 in Saint Petersburg, Florida. Jack Kerouac war ein amerikanischer Schriftsteller franko-kanadischer Herkunft und einer der wichtigsten Vertreter der Beat Generation. Der Begriff wurde etwa 1948 von Kerouac eingeführt, der so sein soziales Umfeld im Gespräch mit John Clellon Holmes beschrieb.


Kerouac beendet 1943 einen ersten ernsthaften Roman, »The Sea is my Brother« (2010 veröffentlicht). Er schreibt 1946 bis 1948 an »The Town and the City« (1950), seinem ersten veröffentlichten Buch. Danach beginnt er »Doctor Sax«, gab das Werk aber zunächst für die Arbeit an »On the Road« auf, mit der er im Herbst 1948 begann und im Chelsea Hotel in New York schrieb.

Jack Kerouac wurde am 12. März 1922 in Lowell, Massachusetts, geboren.

Samstag, 12. Oktober 2019

»Das Tal im Nebel: Ein Fall für Commissario Grauner« von Lenz Koppelstätter


Das Tal im Nebel: Ein Fall für Commissario Grauner

Lenz Koppelstetter hat Südtirol für einen Kommissar entdeckt, der in der Region ermittelt. »Das Tal im Nebel« von Lenz Koppelstätter ist der vierte Fall für Commissario Grauner. Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, ist in Südtirol geboren und aufgewachsen. Er arbeitet als Medienentwickler und als Reporter für Magazine wie »Geo Special«, »Geo Saison« oder »Salon«. Die ersten vier Bände der Krimireihe um Commissario Grauner, »Die Tote am Gletscher«, »Die Stille der Lärchen«, »Nachts am Brenner« und »Das Tal im Nebel«, waren ein großer Erfolg bei Lesern und Presse.

Im Spätherbst, als der Nebel zwischen den zahllosen Apfelbäumen hängt, werden im Unterland die Leichen zweier Frauen gefunden. Da unten, in der breiten Talsenke zwischen den Weinhängen, hat kein Bürgermeister und kein Pfarrer das Sagen. Da unten regieren die Bauern.

Schnell präsentieren diese Commissario Grauner und seinem neapolitanischen Kollegen Saltapepe den Mörder: Der Zwölfer-Heinrich soll es gewesen sein. Doch ein rätselhafter Fetzen Papier lässt die Ermittler zweifeln. Während Grauner sich unter den Obst- und Weinbauern umhört und unversehens auf einem Symposium für Gewürztraminer landet, vernimmt Saltapepe nachts die Prostituierten an der Staatsstraße.

Er bemerkt die Schatten nicht, die sich zwischen den Apfelbäumen an ihn heranschleichen …In seinem vierten Fall bekommt es der beliebte Commissario und Viechbauer Johann Grauner mit finsteren Mächten zu tun, die weit über die Grenzen Südtirols hinaus für Unheil sorgen.


Wieder hat Autor Lenz Koppelstätter eine wunderbare Sprache, die so herrlich beschreibend ist und die Leser nach Südtirol entführt. Wieder in eine andere Gegend und daher unter ganz andere Vorzeichen. So wird es auch landschaftlich nie langweilig oder zäh. Man lernt Südtirol auf eine ganz eigene Art und Weise kennen, die zu gefallen weiß und immer wieder neugierig auf die verschiedenen Landschaften und Orte macht.

Dieser Krimi ist atmosphärisch, spannend, unterhaltsam. Erneut ist auch der Kriminalfall spannend und bis zur letzten Seite interessant. Gut gefallen hat mir auch, dass dieses Mal Ispektore Claudio Saltapepe etwas mehr im Mittelpunkt steht. Zum Glück kommt aber auch Grauner mit seinem Privatleben nicht zu kurz. Es ist interessant, wenn man auch vom Privatleben der Ermittler etwas mitbekommt und diese Balance zwischen Mord- bzw. Kriminalfall und Lebensgeschichte bekommt Koppelstätter immer sehr gut hin.

Kommissar Grauner und sein Kollege Saltapepe sind ein tolles Team mit Ecken und Kanten.
Schön schräge Geschichte mit einem Ermittler mit Bauchgefühl.

Literatur:

Das Tal im Nebel: Ein Fall für Commissario Grauner
Das Tal im Nebel: Ein Fall für Commissario Grauner
von Lenz Koppelstätter